Pro Breeze OmniDry Luftentfeuchter (20 l/24 h)
Kompressor-Luftentfeuchter mit 20 l/24 h für Räume bis 30 m², App- und WLAN-Steuerung sowie Wäschetrocknungsmodus.
Unsere Bewertung
Vorteile
- In mehreren Rezensionen bestätigte Entfeuchtungsleistung auch in Räumen deutlich über den angegebenen 30 m² hinaus, etwa in einer 68 m² großen Wohnung
- Rund 250 bis 275 W im Kompressorbetrieb laut Rezensionen, dabei 20 l/24 h – mit rund 0,3 kWh je entzogenem Liter der niedrigste Strombedarf im Vergleich
- Mehrfach als leise beschrieben, in einer Rezension mit einem Ventilator auf kleinster Stufe verglichen
- App- und WLAN-Steuerung funktioniert laut mehreren Rezensionen aus verschiedenen Ländern zuverlässig
- Wasserbehälter mit 4 l Fassungsvermögen und automatischer Abschaltung bei vollem Behälter, alternativ Dauerablauf per Schlauch
Nachteile
- Im Automatikmodus läuft der Lüfter laut einer ausführlichen Rezension auch nach Erreichen der Ziel-Luftfeuchtigkeit weiter, da der Hygrostat nur den Kompressor abschaltet
- Automatisierung über Smart-Home-Apps funktioniert laut derselben Rezension nicht zuverlässig, ein automatisches Wiedereinschalten bei steigender Luftfeuchtigkeit gelingt demnach nicht
- Die App zeigt laut einer Rezension den Füllstand des Wasserbehälters nicht an und bietet nur wenige Funktionen
- Das Entleeren des vollen Wasserbehälters wird in einer Rezension als umständlich beschrieben – er ist schwer, und Wasser lässt sich beim Ausgießen kaum vermeiden zu verschütten
- Der Kompressor ist laut einer Rezension in der leisesten Einstellung hörbar lauter als handelsübliche Kompressor-Kühlboxen; für das Schlafzimmer rät sie ab
Unsere Einschätzung im Detail
Der Pro Breeze OmniDry ist ein Kompressor-Luftentfeuchter mit einer Entfeuchtungsleistung von 20 l/24 h, laut Hersteller ausgelegt für Räume bis rund 30 m². Er richtet sich an Haushalte, die einen Wohnraum oder ein Schlafzimmer per App und WLAN steuern möchten, und bringt zusätzlich einen Wäschetrocknungsmodus mit.
Aufstellung und Inbetriebnahme
Das Gerät steht auf vier Rollen und ist nach dem Auspacken sofort betriebsbereit. Die Einrichtung von App und WLAN wird in mehreren Rezensionen als unkompliziert beschrieben, unter anderem aus den Niederlanden und Spanien. Eine Rezension wünscht sich zusätzlich eine Sperrfunktion für die Touch-Tasten, da eine Katze sie beim Herumlaufen auf dem Gerät versehentlich auslöst.
Wirkung
In den Rezensionen senkt das Gerät die Luftfeuchtigkeit auch in Räumen über der angegebenen Raumgröße spürbar: Eine ausführliche Rezension beschreibt, wie sich in einer 68 m² großen Wohnung eine Luftfeuchtigkeit von zeitweise 80 % und beginnende Schimmelbildung nach wenigen Tagen auf ein normales Niveau einpendelte, nachdem zweimal tägliches Stoßlüften keine Wirkung gezeigt hatte. Eine Rezension aus Italien beschreibt eine schnelle Entfeuchtung in einem 24 m² großen Raum, eine Rezension aus Belgien hält in einem geschlossenen Bereich eine Luftfeuchtigkeit von rund 51 % konstant.
Erfahrungen aus Nutzerberichten
Laut einer Rezension läuft das Gerät seit rund zwei Jahren zuverlässig im Keller und schaltet sich bei vollem Wasserbehälter automatisch ab, was einen unbeaufsichtigten Betrieb erlaubt. Eine Rezension nennt für einen Monat mit 127 Betriebsstunden einen Stromverbrauch von rund 28 kWh, umgerechnet rund 220 W im Schnitt; eine weitere Rezension gibt rund 250 bis 275 W im Kompressorbetrieb an. Bezogen auf die angegebenen 20 l/24 h sind das rund 0,3 kWh je entzogenem Liter. Eine ausführliche Rezension berichtet dagegen, dass die Automatisierung über eine Smart-Home-App nicht zuverlässig funktioniert: Der Lüfter läuft im Automatikmodus auch nach Erreichen der eingestellten Luftfeuchtigkeit weiter, weil der Hygrostat nur den Kompressor abschaltet, und ein automatisches Wiedereinschalten bei steigender Luftfeuchtigkeit gelingt derselben Rezension zufolge nicht.
Verarbeitung und Qualität
Die Verarbeitung wird in mehreren Rezensionen positiv erwähnt; ein Garantiefall nach rund 21 Monaten wurde laut einer Rezension über den Hersteller-Service zügig durch ein Austauschgerät gelöst. Beim Geräusch bestätigen mehrere Rezensionen die Herstellerangabe von 36 dB weitgehend – eine Rezension vergleicht das Gerät mit einem Ventilator auf kleinster Stufe, eine andere hält 36 dB für gerade noch angemessen und hätte sich ein paar Dezibel weniger gewünscht. Eine Rezension beschreibt den Kompressor in der leisesten Einstellung dagegen als hörbar lauter als ihre Kompressor-Kühlboxen und rät für das Schlafzimmer ab. Kritisiert wird zudem das Entleeren des vollen Wasserbehälters: Er ist schwer, beim Ausgießen lässt sich Wasser kaum vermeiden zu verschütten, und nach dem Abschaltalarm tropft das Gerät laut derselben Rezension noch nach.
Für wen eignet sich das Gerät?
Der OmniDry eignet sich für Wohnräume und Schlafzimmer bis etwa 30 m², vor allem wenn App- und WLAN-Steuerung gewünscht sind. Für eine vollautomatische Steuerung über Smart-Home-Systeme ist er nach der vorliegenden Rezensionslage nicht die richtige Wahl; wer nachts absolute Ruhe braucht, sollte die leiseste Stufe vorab prüfen.
Ausstattung im Überblick
- Entfeuchtungsleistung 20 l/24 h laut Hersteller, ausgelegt für Räume bis 30 m²
- Wasserbehälter mit 4 l Fassungsvermögen, automatische Abschaltung bei vollem Behälter, alternativ Dauerablauf per Schlauch
- App- und WLAN-Steuerung, kompatibel mit Amazon Alexa und Google Home, zusätzlich per Sprachbefehl bedienbar
- Wäschetrocknungsmodus zusätzlich zu Automatik- und Nachtmodus
- Feuchtigkeitssensor mit einstellbarer Zielluftfeuchtigkeit zwischen 30 % und 80 %
- Geräuschpegel 36 dB laut Hersteller, digitales LED-Display mit 24-Stunden-Timer, vier Rollen für den Transport
- Wird laut Hersteller mit einem leicht zu reinigenden Luftfilter geliefert
Alternativen
Wer Alternativen prüfen möchte, findet im Vergleich weitere Geräte im Direktvergleich. Besonders interessant sind:
Fazit der Redaktion
Der Pro Breeze OmniDry entfeuchtet laut Rezensionen zuverlässig auch Räume über der angegebenen Raumgröße und braucht dafür je entzogenem Liter am wenigsten Strom im Feld – bei der Automatisierung über Smart-Home-Apps und beim Entleeren des Wasserbehälters bleiben aber Schwächen.
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